Menschen bei Gameforge - Marta / Übersetzerin

Stell dich doch kurz vor: Was genau machst du bei Gameforge und wie lange bist du schon Teil des Gameforge-Teams?

Mein Name ist Marta und ich bin seit über 7 Jahren bei Gameforge. Ich bin Übersetzerin in der Lokalisierungsabteilung.

Bist du dafür nach Karlsruhe gezogen? Falls ja, wie lief der Umzug? Und wie war der Einstieg bei Gameforge?

Ja, ich bin aus dem Ausland nach Karlsruhe gezogen, um bei Gameforge zu arbeiten. Der Umzug verlief reibungslos. Ich hatte vorher bereits einige Jahre als externe Mitarbeiterin für die Loca gearbeitet, daher kannte ich schon einige Kollegen. Man hat mich mit offenen Armen aufgenommen und alle waren sehr freundlich und hilfsbereit, sodass ich mich schnell eingelebt habe. Gameforge hat mir sogar eine Wohnung zur Verfügung gestellt, bis ich eine eigene Unterkunft gefunden habe. Also alles sehr unproblematisch.

Beschreibe kurz deinen typischen Arbeitsalltag.

Bei Arbeitsbeginn prüfe ich zunächst meine Mails und kümmere mich dann um die dringenden Angelegenheiten. Anschließend widme ich mich der Lokalisierung. Dazu zählt das Übersetzen und Korrekturlesen, aber auch die Verwaltung unserer Translation Memories und Terminologie-Datenbanken. Die Recherche ist ebenfalls ein wichtiger Teil meiner Arbeit, genau wie die Vorbereitung von Dokumenten für die Teams und unsere externen Mitarbeiter sowie die Betreuung der Aufnahme von Voice Overs.

Nenne deine drei häufigsten Aufgaben am Arbeitsplatz.

Ich übersetze, führe Qualitätskontrollen durch und nehme an Meetings teil. Die Aufgaben, die den größten Teil meiner Zeit ausfüllen, sind das Übersetzen und Korrekturlesen von Texten und das Sicherstellen, dass das Endprodukt unsere Qualitätsstandards erreicht und unseren Stilrichtlinien folgt. Da die Lokalisierungsabteilung recht groß ist, halten wir viele Meetings in unterschiedlich großen Gruppen ab, um uns gegenseitig zu unterstützen und auf dem Laufenden zu halten.

Was macht dir als Übersetzerin am meisten Spaß?

Als Übersetzerin machen mir Aufträge, bei denen ich kreativ sein kann, am meisten Spaß. Dazu zählen Marketing-Slogans, Wortspiele, lustige Dialoge oder die Benennung eines fiesen Monsters oder putzigen Begleiters.

Was macht dich und deine Position für Gameforge unverzichtbar?

Bei den Übersetzungen ist es wichtig, dass sie an die verschiedenen Regionen und Gepflogenheiten der Zielsprache angepasst sind, damit Spieler auf der ganzen Welt Spaß an unseren Spielen haben können.

Warum hast du dich für genau diesen Beruf entschieden?

Schon in Teenagertagen habe ich mich für das Übersetzen interessiert. Da habe ich meine Liebe zur Musik entdeckt und wollte natürlich die Texte verstehen. Ich habe mir eines dieser kleinen, alten Taschenwörterbücher zugelegt – das war ja noch im Zeitalter b.I. (before Internet) – und begonnen, die Texte zu übersetzen. So hat sich mein Berufswunsch auf ganz natürliche Weise herauskristallisiert.

Welche drei Worte beschreiben eure Zusammenarbeit im Team?

Spaß, Hilfsbereitschaft und Verlässlichkeit.

Was müssen Bewerber*innen mitbringen, um in deiner Abteilung erfolgreich zu sein, sowohl in Bezug auf den Job als auch auf das Team?

Auf jeden Fall sollte man sowohl seine Muttersprache als auch die Ausgangssprache sehr gut beherrschen und die kulturellen Eigenheiten beider Sprachen kennen. Ein entsprechender Abschluss als Übersetzer*in ist natürlich von Vorteil Außerdem sollte man gut in einem Team arbeiten können. Die Umsetzung von Feedback sowie die Fähigkeit, selbst Rückmeldung zu geben, sind ebenfalls unerlässlich.

Was macht Gameforge für dich zu einem besonderen Arbeitgeber?

Die entspannte Arbeitsatmosphäre und das tolle Teamwork. Dadurch macht das Arbeiten bei Gameforge so viel Spaß! Außerdem freue ich mich über die flexible Arbeitszeit auf Vertrauensbasis, das kostenlose Frühstück und Mittagessen sowie die tollen Partys.

Was wünschst du Gameforge für die Zukunft?

Am meisten wünsche ich mir, dass unsere neuesten Veröffentlichungen erfolgreich sind.

Welche Spiele interessieren dich privat besonders?

Momentan spiele ich gerne (Action-)Adventure. Meine große Liebe gilt aber epischen, rundenbasierten RPGs, da ich mit der "Final Fantasy"-Reihe aufgewachsen bin. Außerdem mag ich Jump'n'Runs, Puzzle- und kooperative Spiele wie z. B. Trine. Meine ersten Spiele waren Prehistorik und Lemmings, das letzte, das ich durchgespielt habe, war The Last of Us: Part II.

Und jetzt mal eine Inside-Story: Was war dein persönliches Highlight bei der Gameforge?

Die Gamescom 2016, da hat Gameforge mit einem richtig tollen Stand aufgetrumpft. Wir haben sogar fast den Preis für den besten Stand gewonnen! Und wir hatten mit Abstand das beste Merchandise: ein faltbares Dreibein. Da wird uns jeder Messe-Fan sicher zustimmen!

Warum arbeitest du gerne in Karlsruhe und was ist dein Lieblingsplatz hier?

In Karlsruhe ist immer was los, aber die Stadt hat auch ihre ruhigen Seiten. Man hat nicht das Gefühl, in einer riesigen, überfüllten Stadt zu wohnen, aber gleichzeitig eine Menge Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten. Das Wetter ist gut und die Sonne scheint fast jeden Tag. Ich gehe gerne im Süden der Stadt spazieren oder mal einen Kaffee trinken. Zu Fuß hat man immer einen Park oder andere Grünflächen in Reichweite. Mein persönlicher Favorit ist der Oberwald.

Für was begeisterst du dich außerhalb der Arbeit?

Außer Gaming interessiere ich mich für Serien und Filme (Sci-Fi, Drama und Zeichentrick), Bücher, Nailart und natürliche meine Katze, Luke Schreiwalker. Und nebenbei läuft natürlich meistens Musik! Während der Pandemie habe ich auch meinen Horizont erweitert und mit dem Sticken, Kochen und Backen angefangen. Außerdem studiere ich nebenbei Psychologie.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen oder erreichen?

Vielleicht eines Tages ins Ausland ziehen oder mein aktuelles Studium beenden.

Stell dir vor, Gameforge wäre eine Party. Welche Aufgabe hättest du vor, während und/oder nach der Party?

Das Vermitteln und Dolmetschen zwischen Teilnehmern, die keine gemeinsame Sprache sprechen. Und den einen oder anderen Cocktail genießen! Nach der Party würde ich das Feedback der Besucher zusammentragen, um die nächste Feier noch besser zu machen.

Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie verrückt bist du?

1? Ich würde wohl gar nicht von der Skala erfasst, da ich recht "normal" und eher introvertiert bin.

 

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